Ein Ritual zur Sprachlosigkeit – Die eigene Stimme befreien

In diesem Beitrag lasse ich dich teilhaben an einem Ritual, das ich im Juli 2020 mit Sabine Krink und Patrizia Stabile begleiten durfte. Sabine kam mit einem starken Impuls zu mir: eine rituelle Reise zum Thema Sprachlosigkeit.
Ehrlich gesagt war mein erster Gedanke: Sabine und Sprachlosigkeit – warum? Sabine ist eine Wortmagierin und doch wusste sie genau, was sie tat. Sie wollte diese Reise nicht nur für sich antreten, sondern stellvertretend für viele Frauen. Es ging um die Sprachlosigkeit, die entsteht, wenn etwas zu groß ist: zu schmerzhaft oder zu berührend, um es auszusprechen
Und um die Entscheidung weiterzusprechen.

Vor dem Ritual
Die Vorbereitung auf das Ritual war ungewöhnlich. Es zeigte sich mir weder ein klares Bild, noch ein konkreter Ablauf. Es fanden mich einige Lieder und ich schrieb einen Text zum Thema.
Das Thema war da und der Weg würde sich zeigen. Ich ließ mich führen und packte intuitiv:


Das Ritual
Am Aileswasensee nahe Tübingen suchten wir einen Platz – zwischen Sichtbarkeit und Schutz., an dem das Ritual stattfinden sollte. Die Suche war bereits Teil des Rituals.
Wir bereiteten gemeinsam den Raum, öffneten den Kreis und tauchten in das Feld der Sprachlosigkeit. Und wir taten etwas, das ungewöhnlich ist für Rituale: Wir sprachen. Lange, bewusst und immer wieder.
Nicht, weil wir das Thema zerreden wollten, sondern weil es sich sichtbar machte durch unser Sprechen. Denn Sprachlosigkeit hat viele Gesichter. Sie kann Stille sein – und sie kann sich in Ohnmacht zeigen. Und hier trafen wir die Entscheidung nicht mehr zu verstummen.
„Beim Ritual zur SPRACHLOSIGKEIT haben wir entsprechend viel geredet und uns zu Beginn das Versprechen gegeben, alles auszusprechen und auch dann weiter zu reden, wenn „eigentlich“ Sprachlosigkeit herrschen würde.
Vor dem Ritual hatte ich in Social Media andere Frauen zur Sprachlosigkeit befragt und geforscht, Antworten aus meinem Feld eingeholt und Themen rund um die Sprachlosigkeit gesammelt. Ein bezeichnender Aspekt, der dabei zutage kam, wann Sprachlosigkeit auftritt, war: Wenn großes Entsetzen da ist (zum Beispiel im Angesicht von Gewalt, Ungerechtigkeit oder Verletzungen) oder wenn große gute Emotionen vorherrschen (zum Beispiel tiefes Glück, Freude, Liebe), sind wir sprachlos. In diesen Momenten sprechen wir nicht. Bisher.

Weil ich weiß, dass, wenn wir die eine Seite einer Medaille energetisch ändern, drehen wir auch auf der anderen Seite etwas, haben Nina und ich uns beim Ritual versprochen, in Glücksmomenten zu reden. Denn wenn wir das schaffen und verinnerlichen, dass wir dann den Moment des Glücks nicht zerstören, sondern die Energie darin sogar erhöhen, weil wir die Macht der Worte mit hineingeben, können wir auch auf der anderen Seite etwas bewegen: Wir lernen, zu sprechen, wenn wir entsetzt sind. Wir sprechen statt dass es uns die Kehle zuschnürt, wenn wir Gewalt sehen oder erleben. Wir lösen den Knoten der Sprachlosigkeit in nicht aussprechbaren Augenblicken höchster Verletzung. Wir reden weiter, auch im Angesicht von Situationen, in denen wir scheinbar bisher keine Worte hatten und es uns die Sprache verschlagen hat.
Das ist meine Vision und mein Wunsch.“
-Sabine Krink-

Einstimmung
Das Lied „Speechless“ von Naomi Scott führte uns in das Feld der Sprachlosigkeit. Klänge und Worte, die erinnern, berühren und aufmachen.

Hier kommt die Welle,
die mich hinwegspülen soll,
eine Flut, die mich überrollt.
Ich schlucke Sand.
Stumm zurückgelassen-
meine Stimme untergegangen im Donner.
Ich werde nicht schweigen!
Ihr könnt mich nicht zum Schweigen bringen.
Alles was ich weiß ist:
Ich werde nicht sprachlos gehen!
Bleib auf deinem Platz!
Lass den Sturm herein!
Ich kann nicht gebrochen werden-
ich werde nicht ungesprochen leben.
Ich werde nicht sprachlos gehen!
Dann las ich meinen Text vor, der am Abend vorher zu mir kam und der uns tiefer ins das Feld der Sprachlosigkeit führte:
Sprachlos. Wortlos. Stehe ich hier.
Meine Stimme versiegt. Mein Hals ist eingeschnürt. Der Kloß erstickt mich fast. So oft bin ich gestorben für meine Wahrheit. Für meine Freiheit. Für die Liebe. So oft wurde meine Kehle durchtrennt, erwürgt, beschnitten. Meine Zunge entrissen, meine Sprache genommen. So oft war es gefährlich zu sprechen und wahrhaftige Worte fließen zu lassen. Mal habe ich geschwiegen. Mal habe ich gesprochen. Mal habe ich Menschen zum Schweigen gebracht. Mal habe ich sie ermutigt zu sprechen.
Alle Wege haben ihren Preis gehabt. Ich habe ihn bezahlt. Wir alle haben unsere Preise bezahlt. Und doch… Wir haben über all die Zeit Wege gefunden unsere Essenz weiterzutragen. Es ist Zeit unsere Stimmen zu erheben!
Laut!
Kraftvoll!
Klar!
Sprache ist so viel mehr als Worte. Sie ist unser ureigener Ausdruck. Trägt unsere Essenz in die Welt. Das, was in unseren Herzen zuhause ist. Das, was durch unsere Augen in die Welt schaut. Das, was unsere Seele ruft. Was unsere Körper rufen. Worte transportieren unsere innere Welt in die äußere Welt und verbinden uns. Und oft ist das am Wichtigsten, was im leeren Raum zwischen den Worten schwingt.
Geschrieben
und
gesprochen.
Es gibt so viele Sprachen auf der Erde. Wir können Sprachen lernen, wenn wir wollen. Übersetzen. Ob unser Gegenüber uns versteht oder nicht, liegt allerdings nicht in unsere Hand. Es ist unsere heilige Pflicht uns auszudrücken. Und mitzuteilen.
Worte können berühren, sie können verbinden, sie können befreien, Punkte in uns treffen. Worte können Waffen sein. Worte können schneiden wie Messer. Sich in dein Herz bohren. Und sie können dadurch Altes abtrennen und damit erlösen. Die Krusten um dein Herz aufbrechen. Es befreien. Harte scharfe Worte mögen verletzen und doch sind gerade sie, die wehtun, aus der Liebe gesprochen, manchmal die größten Geschenke.
Wenn du dastehst und dein Herz in deinem Hals klopft. Wenn du dich traust, deinen Mund zu öffnen, verbunden mit deiner Wahrhaftigkeit, dann sind die Worte segensreich. Danke für die Worte, die so schwer auszusprechen sind. Danke für deinen Mut und dass du trotz der Angst immer weiter sprichst. Andere ermutigst sich zu zeigen. Zu offenbaren.
Sprachvoll.
Wortreich.
Und dann wenn alle Worte gesprochen sind, kehren wir zurück in die Wortlosigkeit. In die Stille hinter den Worten. Sind sprachlos und voller Staunen, was unser Ausdruck bewirkt.
Vibrierend verbunden im Leben.

Loslösung
Bevor wir in das Kollektiv der Sprachlosigkeit eintauchen konnten, um dort zu wirken, ging es darum den ganz persönlichen Erlebnissen und Verstrickungen zu begegnen.
Es war Sabines Ritual und es war uns schnell klar, wo der persönliche Anknüpfungspunkt lag. Wir legten ihr als symbolische Fesseln Schnüre um den Hals. Wenn du die Hintergründe wissen möchtest, schau dir gerne Sabines Speech bei „Greator“ dazu an…
Dieser Teil des Rituals war sehr intensiv, emotional und persönlich. An dieser Stelle möchte ich mich für das große Vertrauen bedanken, das Sabine mir entgegengebracht hat. Wenn ich so an den Moment zurückdenke, wird mir noch einmal ganz klar, welchen Mut Sabine hatte, sich noch einmal in diese lebensbedrohliche Situation zu begeben, um sie ein für alle mal zu wandeln.
Mutig und sicher löste Sabine bewusst einige der Schnüre um ihren Hals selbst. Einige konnte sie jedoch nicht mit bloßen Händen und aus eigener Kraft durchtrennen. Intuitiv hatte sie eine Schere eingepackt, ohne zu wissen wozu. Sie bat mich ihr zu helfen und ich tat beherzt den Schnitt. Ein für alle mal lösten wir die Schlingen um den Hals. Befreiten den Ausdruck. Nahmen uns die Freiheit unserer Kehlen zurück.

Vertiefung
Die letzten Reste lösten wir mit einer kraftvollen Räucherung mit weißem Salbei. Ich sang für Sabine das Lied „Zeige dich“ von Sabrina Weckerlin.

Sabine sagt zu diesem Moment, der tiefen Seelenberührung folgendes:
„Und dann gab es tatsächlich die Situation, dass ich vollkommen berührt und sprachlos vor Nina saß, weil sie für mich und für alle Frauen gesungen hat. In tiefster Berührung, sodass mir die Tränen liefen, habe ich mein Versprechen gehalten und gesprochen. Es war holprig, es war komisch, es war unsicher.
Und ich hatte sehr stark das Gefühl, hier gerade einen Bann zu brechen. Nicht nur für mich, sondern für viele! Ich habe geredet. Wir dürfen lernen, weiter zu sprechen und überhaupt zu sprechen, auch wenn wir glauben, gerade keine Worte zu haben.
Auch wenn es sich zunächst nach Gestammel anhört. Auch wenn wir nach Worten ringen. Auch wenn es unrund klingt und sich komisch anfühlt. Im Gespräch miteinander und wenn wir Worte aussprechen, ändern wir die Welt! Ich bitte dich deshalb: Sprich! Sprich aus, was in dir ist. Gib das Unaussprechliche ins Feld und lass Worte wirken. Trau dich. Vertraue der Macht der Worte. Zeig dich!!“
-Sabine Krink-

Gemeinsam tauchten wir tiefer in das Feld der Sprachlosigkeit. Wandelten es, indem wir sprachen. Und manifestierten, in dem wir Worte auf Zettel schrieben. Hier stellte sich heraus wie wichtig unser langes Gespräch zu Beginn war. So konnten wir in der Energie bleiben und nur die Essenz des zuvor Besprochenen reaktivieren.
Auf unseren Karten stand unter anderem:
In diesem Teil des Rituals zeigten sich uns noch einmal ganz deutlich die verschiedenen Sprachebenen. Die Notwendigkeit der Übersetzung von Informationen in verschiedene Sprachen, damit die Botschaft auch möglichst viele Empfänger erreichen kann.
Auf der höchsten Ebene positionierten wir drei Zettel, denn alles war getragen, geleitet und geführt vom MUT und der GNADE. Der letzte Zettel blieb leer um all dem Raum zu geben, was sich da noch zeigen möchte. Stellvertretend für all das, was sich in diesem Moment eben noch nicht in Worte fassen ließ…

„Die Gnade, um sowohl mit uns selbst gnädig zu sein, wenn wir es vielleicht nicht immer sofort schaffen, zu sprechen, wo es nötig wäre. Und die Gnade auch für die Wörter, die wir und unser Gegenüber im Gespräch finden. Vielleicht sind es anfangs “nicht die richtigen“. Dann lade ich dich ein, dran zu bleiben, in Kontakt zu bleiben und weiterzusprechen oder weiter zu lauschen, bis die richtigen Wörter kommen.
Sei gnädig mit dir. Wir Frauen haben so lange geschwiegen. Jetzt dürfen wir lernen, zu sprechen! Und dabei machen wir Fehler. Vergib dir und anderen, wenn das mit dem Sprechen und auch mit dem Schreiben nicht sofort bestens klappt. Bleib dran und wende die Alchemie der Wortmagie an! Du kannst so viel mit Worten bewirken. Ich bitte dich heute: Sprich! Experimentiere mit Wörtern und nimm die Gnade mit ins Boot, damit ausgesprochen wird, was du zu sagen hast. Brich den Bann der Sprachlosigkeit und erhebe die Stimme. Trau dich. Vertraue der Macht der Worte. Zeig dich!“
-Sabine Krink-

Knüpfen des Neuen
Aus den „Fesseln“, den zuvor gelösten Schnüren, formten wir mit den sortierten und empfangenen Worten eine Kordel. Woben das gute Neue in das gute Alte und verbanden es symbolisch. Wenn wir in Ritualen mit unseren Händen wirken ist das Magie pur. Alchemie. Mystik. Diese Kordel ist mehr als eine Schnur. Sie ist manifestierte Essenz. In sie ließen wir alle Erkenntnisse und Wandlungen fließen, verbunden mit all unserer Liebe.
In dieses Zauberband legten wir den einen ganz besonderen, leeren Zettel. Möge er sich füllen. Von innen heraus, aus sich selbst, in sich hinein. Um seine Kraft zu entfalten. Ganz in seiner Zeit, Form und Farbe. Und dann waren alle Worte gesprochen. Stille legte sich um uns und den Platz. Wir gaben ihr Raum, bevor wir unser Ritual ausgelassen und kraftvoll betrommelten.

Ich übersetze hier wieder die wichtigsten Zeilen:
Du hast die Worte zu verändern,
aber du beißt auf deine Zunge.
Bleibst dein Leben still,
weil du Angst hast etwas Falsches zu sagen.
Wenn dich niemand jemals hört,
wie sollen wir dein Lied lernen?
Du hast ein Herz so laut wie ein Löwin-
also warum lässt du deine Stimme zähmen?
Vielleicht sind wir ein wenig unterschiedlich,
das ist doch kein Grund sich zu schämen!
Du hast das Licht die Schatten zu erhellen,
also hör auf es zu verstecken!
Wenn die Wahrheit verboten wurde,
dann brechen wir die Regeln.
Es gibt keinen Grund ängstlich zu sein,
ich werde mit dir singen!
Ich werde singen!
Ich werde rufen!
Ich werde schreien,
bis alle Worte draußen sind.
Ich habe keine Angst.
Sie können Alles darüber lesen.
Wir sind alle so wundervolle Menschen,
wann sind wir eigentlich alle so ängstlich geworden?
Jetzt finden wir endlich unsere Stimmen.
Als getan war, was getan werden wollte und gesagt wurde, was gesagt werden wollte lösten wir den Kreis auf, sammelten unsere Sachen zusammen und gingen an den See um das Ritual nachklingen zu lassen und ein paar Fotos am Wasser zu machen und Sabines schamanischer Flöte zu lauschen. Der Sprache der Musik ihren Platz zu geben. Wechselten wieder die Welten.
Patrizia begleitete uns sehr achtsam und wertschätzend bei unserem Tun und zeitweise vergaßen wir, dass wir fotografiert wurden.

Nach dem Ritual
Einige Wochen später telefonierte ich mit Sabine um mir ihr Feedback zu unserem Tun einzuholen und sowohl meine Arbeit zu reflektieren, als auch Hinweise zu erhalten, wie Fotos und Rituale zusammen gehen können. Im Gespräch stellte sich heraus, welche Wellen unsere Arbeit geschlagen hatte. Sabine erzählte mir, wie schnell und radikal die Wirkung unseres Rituals war. Bei ihr, in ihrem direkten persönlichen Umfeld und wohl auch in dem Teil des Kollektivs, den wir berühren durften.
Sie erzählte mir, wie klar und stark sie mit den Frauen sprach. Die Grundausrichtung war: „Wir verplempern keine Zeit mehr!“ Sie forderte die Frauen, in ihre volle Kraft zu gehen, mit totaler Power und absoluter Unaufhaltsamkeit und Radikalität. Sie forderte sie auf, sich sichtbar zu machen. Voll und ganz. Jetzt. In wahrer Größe. Und ja, das war und ist schon lange ihre Botschaft. Doch nun war sie noch klarer. Noch stärker.

-Sabine Krink-

„Obwohl ich die Kraft von Ritualen kenne und weiß, dass sie in meinem direkten Leben und auch in meinem erweiterten Umfeld vieles in Gang setzen, war ich überrascht, wie unmittelbar und heftig sich dieses Ritual zur Sprachlosigkeit sofort auswirkte. Der Knoten platzte und er platzt noch immer. Ganz viel Unausgesprochenes kam plötzlich gerade in meinen Frauenverbindungen auf den Tisch! Und es wurde gestritten, geschrien, mit irreführenden Worten um sich geschmissen, auch von mir – weil wir es zu diesem Zeitpunkt nicht besser konnten.
Aber/Und: Wir haben gesprochen! Wir haben Worte gefunden, anfangs komische, unfertige, die falschen. Es dauerte, bis wir durch den Wust an Worten hindurch dort ankamen, worum es wirklich ging. Und wir sind geblieben. In der Verbindung geblieben. Mehrfach habe ich mich in diesen Tagen inmitten der vielen, teils heftigen Gespräche, an mein Versprechen erinnert: „Weitersprechen, auch wenn ich glaube, hier wäre Sprachlosigkeit.“ Und dieser Moment, den Schritt weiterzugehen und weiterzureden und nicht aus der Verbindung zu gehen, sondern drinnen zu bleiben – der hat letztendlich Verständigung und Verständnis gebracht.“
-Sabine Krink-
Wenn wir aufhören, uns hinter Geschichten zu verstecken und immer klarer sprechen, dann verändert sich etwas. In uns und zwischen uns. Für mich persönlich hat dieses Ritual etwas bewegt. Ich bin noch achtsamer mit meinen Worten geworden und gleichzeitig mutiger.
Es scheint so, als ob unser Ritual auf der einen Seite einen Knoten gelöst hat und auf der anderen Seite etwas weggenommen hätte. Eine Art Schleier. Und sei er noch so fein. Es war an der Zeit für Sabine die nächste Sprachebene zu betreten. Sie sagte mir: „Etwas ist aufgegangen!“ Und das nicht nur bei ihr. Auch bei mir und in unserem nahen Umfeld.

Der Satz, den wir dazu gefunden haben ist:
Ich gebe MEINS in die Welt! Wie ich einen Stein ins Wasser gebe. Deshalb wollte dieses Ritual unbedingt am Wasser stattfinden. Der Stein, den wir ins Wasser werfen zieht Kreise. Möge dieses Ritual seine Wirkung entfalten und seine Kreise ziehen. Vielleicht spürst du, dass etwas gesagt werden möchte und noch ist da Sprachlosigkeit. Ich lade dich ein: Sprich. Auch wenn es holprig ist oder du noch Worte suchst. Es ist Zeit.

Wer hier schreibt
Ich bin Nina Maria Doulgeris und begleite Menschen seit vielen Jahren in der Welt der Rituale.
In meiner Arbeit entstehen Rituale für Übergänge im Leben – für Geburt, Abschied, Neubeginn und viele andere Schwellenmomente. Rituale sind für mich keine starren Traditionen, sondern lebendige Räume, in denen Menschen Sinn, Verbindung und Bedeutung erfahren können.
Auf Ritualwelt teile ich Inspirationen, Gedanken und praktische Impulse rund um Rituale – für das heutige Leben, menschlich, offen und kreativ gestaltet. Wenn du tiefer in die Welt der Rituale eintauchen möchtest, sei herzlich willkommen.
In Liebe,
Nina


Liebe Nina,
was für ein kraftvoller und kraftspendender Blogartikel! Danke für Deine ausführliche Beschreibung und Deine persönlichen Empfindungen. sie sind sehr berührend. Ich sünsche mir, dass auch ich von meiner Sprachlosigkeit befreit werde, wenigstens ein bisschen, lieber ganz! Ich sehe in meiner Arbeit, dass dieses Thema in den meisten Frauen steckt und es darf sich jetzt auflösen. DANKE ❤️ und auch an Sabine Krink.
Herzensgrüße aus Köln
Sabine
Danke dir von Herzen für deine Rückmeldung! Möge sich deine Sprachlosigkeit auflösen. Stück für Stück. Wort für Wort und Atemzug um Atemzug. Vollständig. Ja, dieses Thema wirkt in uns allen, also lasst uns sprechen…
Einen herzlichen Gruß aus Stuttgart
Nina
Liebe Nina, wow, ich habe selten etwas so Intensives gelesen. Und fühle mich so ertappt in der Sprachlosigkeit. Ich bin schon besser geworden, aber halte immer noch so vieles zurück :-(
Danke für Euer Vertrauen, Eure Erfahrungen dieses Ritual mit uns zu teilen.
Herzliche Grüße
Alexandra
Liebe Alexandra, schön, dass dich unser Ritual berührt hat. Schicht um Schicht kann sich so lösen. Ich freue mich immer mehr deine Stimme zu hören und dem zu lauschen, was du zu sagen hast. Du wundervolle Frau.
Herzlichst
Nina
Liebe Nina,
vielen Dank für diesen wunderbaren Artikel und die ausführliche Beschreibung. Das erhöht meine Vorfreude auf das Zeig Dich Jahr 2022-23 noch mehr.
Herzliche Grüße
Martina
Oh Martina, wie schön. Ich freue mich darauf dich näher kennen zu lernen und auf alles, was entsteht im neuen Zeig-dich-Jahr.
Von Herzen
Nina
Liebe Nina, vielen Dank für deinen kraftvollen Blogartikel. Er ermutigt und stärkt, meine Stimme zu erheben und zu sagen, was ich zu sagen habe – DANKE!
Danke dir von Herzen für deine Worte, dein Sprechen und dein Sein🙏❤️